Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision
Systemische Familientherapie

Die eigene Geschichte zu erzählen ist ein radikaler Akt. Weil es uns vermenschlicht. Es hat für andere und uns den Effekt, dass wir realistischere Bilder von uns selbst bekommen, uns sehen können, andere uns sehen können, wir uns Raum geben.

Nicole von Horst: The stories we tell

Über mich

Ich wurde 1981 in Belo Horizonte, Brasilien, geboren. Bald nach meinem Studium der Pädagogik an der Bundesuniversität von Minas Gerais bin ich nach Wien ausgewandert. In Brasilien haben Themen wie Interkulturalität, Antirassismus und Diversität meine Ausbildung und Arbeit geprägt.

Seit meiner Ankunft in Wien im Jahr 2007 bin ich im psychosozialen Bereich tätig, hauptsächlich als Betreuerin und Beraterin für junge Menschen und Erwachsene mit
Migrationshintergrund und/oder Fluchterfahrung.

Ich habe zwei Kinder, von denen eines eine Behinderung hat. Ich glaube an die Stärke eines Lebens in Vielfalt, Verbindung und Respekt. Dies ist die Grundlage meiner Arbeit und meine Motivation, Menschen auf ihrem persönlichen Weg zu begleiten.

Berufserfahrung

  • seit Feb 2024 Psychotherapeutische Tätigkeit im Hemayat – Betreuungszentrum für Folter- und Kriegsüberlebende
  • Seit Aug 2023 Psychotherapeutische Tätigkeit in freier Praxis
  • 2021 – 2023 Mobile Psychosoziale Beratung, Diakonie
  • 2015 – 2019 Flüchtlingsbetreuung, Caritas
  • 2014 – 2015 „Mädchenprojekt“: Empowerment-Projekt für junge Migrantinnen, Verein Maiz, Linz

Aus- und Fortbildungen

  • 2023 Level 1 Training „Internal Family Systems“ (IFS) nach Dr. Richard Schwartz, IFS Madrid
  • 2023 Einführung in IFS-Methode, Instituto Phaneros, Brasilien
  • 2021 (laufend): Fachspezifikum Systemische Familientherapie, ÖAS Wien
  • 2020 Achtsamkeitsbasierte Stressbewältigung (MBSR) nach Jon Kabat Zinn
  • 2018 – 2020: Psychotherapeutisches Propädeutikum, ARGE Bildungsmanagement
  • 2002 – 2006: Graduierte Pädagogin, Fakultät für Erziehungswissenschaft der UFMG, Brasilien

Praktika

  • 2023 Verein Hemayat – Betreuungszentrum für Folter- und Kriegsüberlebende
  • 2022 – 2023 Psychotherapeutische Ambulanz der ÖAS

„Wir sind definitiv nicht alle gleich, und es ist wunderbar zu wissen, dass wir – jede einzelne Person – uns wie Sternbilder voneinander unterscheiden. Vielfalt und nicht eine Menschheit nach gleichem Protokoll. Denn das bisher war nur ein Weg, uns zu homogenisieren und uns die Freude am Leben zu nehmen.“

Ailton Krenak: Ideen, um das Ende der Welt zu vertagen

Mögliche Themen

  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Interkulturelle Themen im Zuge von Migration und Integrationsprozessen
  • Beziehung & Partner*innenschaft / Binationale Beziehungen oder Ehen
  • Trennungsbegleitung, Liebeskummer
  • Familie und Elternschaft / Behinderung und Elternschaft / Erziehungsfragen
  • Belastende Lebenssituationen, akute Krisen

ABLAUF UND KOSTEN

Das Honorar für eine therapeutische Einzelstunde (50 Minuten) beträgt 70 Euro. Eine Einheit Paartherapie dauert 90 Minuten und kostet 120 Euro.

Die Kosten werden nicht von den Krankenkassen übernommen. Ich vergebe eine bestimmte Anzahl an Plätzen zu einem Sozialtarif. Bitte fragen Sie bei Bedarf nach.

Das Erstgespräch ist kostenlos und dauert 20-30 Minuten. Ziel ist es, dass wir uns gegenseitig kennenlernen und Raum für einen möglichen therapeutischen Prozess schaffen.

Gespräche sind auf Deutsch, Portuguiesisch, Spanisch und Englisch möglich.

VERSCHWIEGENHEIT

Gemäß dem Psychotherapiegesetz (BGBl.Nr. 361/1990 ST0151) unterliege ich der Verschwiegenheitspflicht. Weder Ihre Inanspruchnahme der Therapie, noch Inhalte aus der Therapie werden von mir an Dritte weitergegeben.

ABSAGEREGELUNG

Sollten Sie einen bereits vereinbarten Termin nicht wahrnehmen können, geben Sie mir bitte so rasch wie möglich Bescheid. Vereinbarte Einheiten können bis zu 48 Stunden zuvor kostenfrei storniert werden. Danach ist der volle Betrag zu bezahlen. Ich bitte um Ihr Verständnis.

„IN AUSBILDUNG UNTER SUPERVISION“

Als Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision befinde ich mich derzeit in der Endphase meiner Ausbildung. Das bedeutet, dass meine psychotherapeutische Arbeit regelmäßig von Psychotherapeut*innen mit langjähriger Erfahrung supervidiert wird. Dieses Verfahren garantiert eine kontinuierliche fachliche Qualitätskontrolle.

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